Vegane Nutella - das Rezept zum Nachmachen

06.02.2024 09:24 417 mal gelesen Lesezeit: 8 Minuten 0 Kommentare

Thema in Kurzform

  • Röste 200g Haselnüsse bei 180°C für 10 Minuten und entferne dann die Haut.
  • Püriere die Haselnüsse mit 2 EL Kakaopulver, 150ml pflanzlicher Milch, 80g Zucker und einer Prise Salz zu einer glatten Masse.
  • Für eine cremigere Konsistenz kannst du 2 EL Kokosöl hinzufügen und alles nochmals gründlich mixen.

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Vegane Nutella – Ein köstlicher Brotaufstrich selbst gemacht

Die traditionelle Nutella ist für Veganer*innen keine Option, doch die Sehnsucht nach einem schokoladigen Brotaufstrich bleibt. Hier kommt die Lösung: Selbstgemachte vegane Nutella. Dieser Aufstrich ist nicht nur frei von tierischen Produkten, sondern auch wandelbar nach eigenem Geschmack. Mit einer Handvoll Zutaten und etwas Zeit kann jeder diese schmackhafte Alternative in der eigenen Küche kreieren. Ein weiterer Pluspunkt: Du bestimmst die Süße und Qualität der Inhaltsstoffe selbst und setzt auf natürliche Produkte statt auf künstliche Zusätzen oder Palmöl. Egal ob zum Frühstück auf frischem Brot oder als süße Komponente in deinem Dessert – selbstgemachte vegane Nutella ist ein echter Alleskönner, der in deinem veganen Speiseplan nicht fehlen sollte.

Was ist vegane Nutella und warum ist sie eine gute Wahl

Vegane Nutella ist eine pflanzliche Alternative zum bekannten Nuss-Nougat-Aufstrich, die ohne tierische Zutaten wie Milchpulver auskommt. Die vegane Version verwendet stattdessen pflanzliche Öle, Nüsse und Kakaopulver, oft auch natürliche Süßungsmittel. Dieser bewusste Verzicht auf tierische Inhaltsstoffe macht vegane Nutella nicht nur für Veganer*innen attraktiv, sondern auch für Personen, die laktoseintolerant sind oder einen ethisch motivierten Lebensstil verfolgen.

Der selbstgemachte vegane Schokoaufstrich ist auch eine gute Wahl für Umweltbewusste, da er ohne Palmöl auskommt, dessen Anbau oft mit Umweltproblemen wie Regenwaldabholzung in Verbindung gebracht wird. Indem man vegane Nutella zu Hause herstellt, kann man darüber hinaus auf nachhaltig produzierte und faire Zutaten setzen. Nicht zuletzt bietet hausgemachte vegane Nutella Raum für individuelle Anpassungen – sei es im Süßegrad, bei der Auswahl der Nussart oder hinsichtlich der Konsistenz. Dadurch wird sie zur perfekten Option für alle, die Wert auf Geschmacksvielfalt, Gesundheit und Nachhaltigkeit legen.

Vor- und Nachteile von selbstgemachter veganer Schokoladencreme

Pro Contra
Kontrolle der Zutaten Mehr Zeitaufwand als Kauf im Laden
Keine tierischen Produkte Möglicherweise höhere Kosten für hochwertige Zutaten
Anpassbarer Geschmack Kürzere Haltbarkeit als Industrieprodukte
Verzicht auf künstliche Zusätze Erfordert Küchenutensilien und -fähigkeiten
Umweltfreundlicher durch Wegfall von Tierprodukten Unterschiedliche Textur oder Geschmack kann gewöhnungsbedürftig sein

Die Basis: Auswahl der richtigen Zutaten für vegane Nutella

Für die Herstellung einer köstlichen veganen Nutella ist die Auswahl hochwertiger Grundzutaten entscheidend. An erster Stelle steht das Nussmus, das am besten aus gerösteten Haselnüssen besteht. Dieses lässt sich fertig kaufen oder mit etwas Aufwand selbst herstellen. Wichtig hierbei ist, dass das Nussmus möglichst rein ist, also ohne Zusätze von Zucker oder Ölen.

Eine weitere wichtige Zutat ist der Kakao. Er verleiht dem veganen Aufstrich die charakteristische schokoladige Note und sollte daher von guter Qualität sein. Hierbei kann man zwischen rohem Kakao für eine herbe Note oder entöltem Kakaopulver für eine mildere Schokoladenintensität wählen.

Als Süßungsmittel bieten sich natürliche Alternativen wie Ahornsirup, Agavendicksaft oder Reissirup an. Sie sorgen nicht nur für die gewünschte Süße, sondern bringen auch eigene Nuancen in den Geschmack. Mit Pflanzenmilch lässt sich schließlich die Konsistenz der veganen Nutella anpassen, um sie cremiger zu machen.

Diese Basiszutaten garantieren einen Aufstrich, der im Geschmack dem Original in nichts nachsteht und gleichzeitig völlig pflanzenbasiert ist. Die genaue Abstimmung dieser Komponenten ermöglicht es, einen veganen Nutella-Aufstrich ganz nach persönlicher Vorliebe zu kreieren.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung von veganer Nutella

  1. Beginne mit dem Vorbereiten des Nussmuses, falls du dieses selbst herstellen möchtest. Dazu die Haselnüsse auf ein Backblech legen und bei 200 Grad im Ofen für etwa 15 Minuten rösten, bis die Schalen dunkel sind und sich lösen.

  2. Nachdem die Haselnüsse abgekühlt sind, reibe die Schalen ab und gebe die Nüsse in einen leistungsstarken Mixer. Mixe die Nüsse, bis sie zu einer cremigen Masse werden. Bei Bedarf kannst du ein wenig Öl hinzufügen, um den Prozess zu erleichtern.

  3. Gebe nun den Kakao und das Süßungsmittel deiner Wahl zum Nussmus hinzu und mixe alles gründlich durch. Achte darauf, dass keine Klumpen entstehen.

  4. Um die Konsistenz anzupassen, kannst du langsam Pflanzenmilch hinzufügen und weiter mixen, bis die gewünschte Streichfähigkeit erreicht ist.

  5. Nachdem alle Zutaten gut vermischt sind, führe eine Geschmacksprobe durch und passe das Rezept nach deinem Geschmack an. Mehr Süßungsmittel für eine höhere Süße oder mehr Kakao für einen intensiveren Schokoladengeschmack.

  6. Übertrage die fertige vegane Nutella in ein sauberes Glas und verschließe dieses gut. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist die vegane Nutella etwa eine Woche haltbar.

Geschmackliche Vielfalt: Variationen der veganen Nutella

  • Bereichere den Aufstrich mit verschiedenen Zutaten, um neue Geschmacksrichtungen zu kreieren. Beispiele hierfür sind Vanilleextrakt, Zimt oder eine Prise Meersalz, die dem Aufstrich eine besondere Note verleihen können.

  • Experimentiere mit unterschiedlichen Nussarten. Statt Haselnüssen kannst du zum Beispiel Mandeln, Cashewnüsse oder sogar Pistazien verwenden, um den Geschmack zu variieren.

  • Ersetze das Nussmus teilweise durch Samenmus, wie etwa Sonnenblumenkern- oder Kürbiskernmus, um eine nussfreie Variante für Allergiker*innen anzubieten.

  • Einige Tropfen hochwertiges ätherisches Öl, wie zum Beispiel Orangen- oder Pfefferminzöl, sorgen für eine frische und fruchtige Komponente in deiner veganen Nutella.

  • Integriere Superfoods wie Chiasamen oder gemahlene Leinsamen für einen zusätzlichen gesundheitlichen Vorteil.

  • Für Liebhaber*innen von Crunchy-Aufstrichen bietet es sich an, gehackte Nüsse oder Kakaonibs unter die fertige vegane Nutella zu mischen.

Lagerung und Haltbarkeit: So bleibt deine vegane Nutella frisch

Die selbstgemachte vegane Nutella sollte zur Erhaltung ihrer Frische und Qualität richtig gelagert werden. Dazu am besten den Aufstrich in einem sauberen, luftdicht verschließbaren Glasgefäß aufbewahren. Dies schützt nicht nur vor Luft und Feuchtigkeit, sondern auch davor, dass Fremdaromen aufgenommen werden.

Das Glasgefäß mit der veganen Nutella im Kühlschrank aufzubewahren, ist die beste Methode, um die Haltbarkeit zu maximieren. So kann man davon ausgehen, dass der Schokoaufstrich für mehrere Wochen seinen ursprünglichen Geschmack behält. Vor dem Gebrauch sollte die Nutella jedoch kurz bei Raumtemperatur stehen gelassen werden, damit sie streichfähig wird.

Möchte man zusätzlich zur Haltbarkeit auch eine optimale Konsistenz erhalten, kann anstelle von Wasser Öl verwendet werden. Diese Variante ist besonders für den Fall nützlich, wenn eine Lagerung außerhalb des Kühlschranks gewünscht ist, beispielsweise als Teil eines Adventskalenders. Dabei sollte die Zimmertemperatur allerdings nicht zu hoch sein, um die Frische zu bewahren.

Gesundheitliche Aspekte: Die Vorteile von veganer Nutella

Eine vegane Nutella-Aufstrich-Variante bietet gesundheitliche Vorteile im Vergleich zu herkömmlichen Schokoaufstrichen. Zunächst kann der Anteil an Zucker, der in vielen kommerziellen Aufstrichen hoch ist, individuell angepasst und kontrolliert werden.

Weiterhin entfällt durch die vegane Zusammensetzung der Aufstriche das Cholesterin und die gesättigten Fettsäuren, die typischerweise in tierischen Produkten vorkommen. Stattdessen können ungesättigte Fettsäuren aus den Nüssen positive Effekte auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Da viele vegane Nutella-Varianten auf Palmöl verzichten, wird somit auch die Aufnahme von schädlichen trans-Fettsäuren vermieden. Pflanzliche Öle wie Kokos- oder Rapsöl sind gesündere Alternativen für die Herstellung.

Nicht zuletzt ermöglicht die hausgemachte Herstellung die Integration von nährstoffreichen Zutaten wie Superfoods, die zusätzliche Vitamine und Mineralstoffe liefern können. Somit kann die vegane Nutella zu einer ausgewogenen und nährstoffreichen Ernährung beitragen.

Vegetarische und glutenfreie Optionen für vegane Nutella

Für alle, die vegetarisch leben und dennoch auf tierische Produkte in ihrem Nutella verzichten wollen, bietet die vegane Variante eine ideale Grundlage. Da sie bereits ohne tierische Inhaltsstoffe auskommt, ist sie auch für Vegetarier*innen bestens geeignet.

Zudem ist es ein Leichtes, dieses Rezept an eine glutenfreie Ernährung anzupassen. Die Basiszutaten wie Nussmus und Kakaopulver enthalten von Natur aus kein Gluten. Wichtig ist allerdings, bei der Auswahl von Süßungsmitteln und eventuellen weiteren Zutaten darauf zu achten, dass diese ebenfalls glutenfrei sind. So kann man bedenkenlos eine vegane Nutella genießen, die sowohl vegetarisch als auch glutenfrei ist.

Diese Anpassungen illustrieren, wie flexibel eine selbst hergestellte vegane Nutella sein kann, um verschiedenen Ernährungsbedürfnissen und Vorlieben gerecht zu werden. Es ermöglicht ein unbeschwertes und genussvolles Erlebnis, ohne Kompromisse beim Geschmack machen zu müssen.

Laktose- und zuckerfreie Alternativen für vegane Nutella

Viele Menschen vermeiden Laktose und raffinierten Zucker in ihrer Ernährung, sei es aus gesundheitlichen Gründen oder persönlicher Überzeugung. Glücklicherweise lässt sich eine vegane Nutella einfach so abwandeln, dass sie diesen Anforderungen entspricht.

Da herkömmliches Nutella Milchbestandteile enthält, ist die vegane Variante eine natürliche laktosefreie Alternative. Für alle, die zusätzlich auf raffinierten Zucker verzichten möchten, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Anstelle von Industriezucker oder Honig können Süßungsmittel wie Birkenzucker (Xylit), Erythrit oder Stevia verwendet werden, die den Blutzuckerspiegel weniger beeinflussen.

Auch beim Kakao gibt es Optionen: Statt zuckerhaltiger Schokolade kann man ungesüßtes Kakaopulver nutzen, um die Süße komplett selbst zu steuern. Mit diesen Anpassungen lässt sich eine vegane Nutella kreieren, die nicht nur frei von tierischen Produkten, sondern auch von Laktose und zuckerfrei ist – ohne Abstriche beim köstlichen Geschmack.

Fazit: Dein Weg zu einer nachhaltigen und leckeren Brotzeit

Mit dem Schritt zur selbstgemachten veganen Nutella entscheidest du dich für einen Weg, der Genuss und Nachhaltigkeit verbindet. Du hast die volle Kontrolle über die Zutaten und kannst somit auf Umwelt- und Gesundheitsaspekte Rücksicht nehmen.

Diese vegane Variante des beliebten Schoko-Aufstrichs zeigt, dass bewusster Konsum nicht auf Kosten des Geschmacks gehen muss. Ob als klassisches Frühstück auf deinem Toast, als Zutat in deinem Backwerk oder als Nascherei zwischendurch – mit deiner eigenen Kreation setzt du ein Zeichen für eine tierleidfreie und umweltbewusste Ernährung.

Die Flexibilität dieses Rezepts ermöglicht es dir, allergiebedingte oder diätetische Bedürfnisse zu berücksichtigen, wodurch jeder in den Genuss deiner veganen Nutella kommen kann. Beginne noch heute mit der Zubereitung, und genieße einen Aufstrich, der gut schmeckt und gleichzeitig Gutes tut.


Häufig gestellte Fragen zur selbstgemachten veganen Schoko-Nuss-Creme

Was benötige ich für die Herstellung von veganer Schoko-Nuss-Creme?

Für die Herstellung benötigst du ein Nussmus deiner Wahl, hochwertiges Kakaopulver, ein natürliches Süßungsmittel wie Ahornsirup, Agavendicksaft oder Reissirup und eine Pflanzenmilch zur Konsistenzanpassung.

Ist die selbstgemachte vegane Schoko-Nuss-Creme lange haltbar?

Die vegane Schoko-Nuss-Creme ist im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar. Bei Verwendung von Öl anstelle von Wasser kann sie auch bis zu vier Wochen bei Raumtemperatur aufbewahrt werden.

Kann ich die süße Komponente im Rezept selber bestimmen?

Ja, du hast die volle Kontrolle über die Süßungsmittel und kannst selbst entscheiden, wie süß deine vegane Schoko-Nuss-Creme werden soll. Du kannst je nach Vorliebe auch zuckerfreie Alternativen wie Xylit nutzen.

Welche Nussarten kann ich für die vegane Schoko-Nuss-Creme verwenden?

Grundsätzlich kannst du jede Nussart verwenden. Beliebt sind Haselnuss-, Mandel- oder Cashewmus. Für Allergiker bieten sich auch Samenmusvarianten wie Sonnenblumenkernmus an.

Gibt es eine Möglichkeit, die vegane Schoko-Nuss-Creme ohne Mixer herzustellen?

Ja, du kannst vorgefertigtes Nussmus verwenden, das bereits cremig ist und sich gut mit den anderen Zutaten verrühren lässt, ohne einen Mixer zu benötigen.

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Zusammenfassung des Artikels

Vegane Nutella ist ein selbstgemachter, pflanzlicher Schokoaufstrich ohne tierische Produkte und Palmöl, der individuell anpassbar ist. Sie bietet eine nachhaltige Alternative zur traditionellen Nutella mit kontrollierbaren Zutaten und Geschmacksvielfalt, erfordert jedoch mehr Zeit und möglicherweise höhere Kosten für die Zubereitung.

Nützliche Tipps zum Thema:

  1. Wähle hochwertige Zutaten: Achte beim Einkauf der Zutaten auf Bio-Qualität und Nachhaltigkeit, insbesondere bei den Haselnüssen und dem Kakao.

  2. Röste die Nüsse selbst: Durch das Rösten der Haselnüsse im Ofen entfaltet sich ihr volles Aroma, was einen großen Unterschied im Geschmack deiner veganen Nutella ausmachen kann.

  3. Experimentiere mit Süßungsmitteln: Probiere verschiedene natürliche Süßungsmittel aus, um die Süße deiner veganen Nutella zu variieren und um neue Geschmacksnuancen zu entdecken.

  4. Pass die Konsistenz an: Verwende Pflanzenmilch, um die Konsistenz deines Aufstrichs zu beeinflussen. Möchtest du es cremiger, gib mehr Pflanzenmilch hinzu; für eine festere Konsistenz weniger.

  5. Bewahre sie richtig auf: Fülle deine vegane Nutella in ein sauberes, luftdicht verschließbares Glas und lagere es im Kühlschrank, um die Frische zu bewahren.